Die poetische Religion des Wilhelm Lehmann

Eckernförde Wandern in der Natur, das war Wilhelm Lehmanns Lieblingsbetätigung neben der Poesie. Häufig auch sein Allheilmittel, wenn es um Konflikte ging. Konflikten mit sich, seiner Ehe, gesellschaftlichen Zumutungen oder auch den Lebensumständen im Allgemeinen stellte er sich vornehmlich während seiner zahlreichen Exkursionen an der frischen Luft. Der Dichter und Lehrer zog es stets vor, sich in die Natur abzusetzen. Dafür blies ihm später viel Gegenwind ins Dichtergesicht. Dabei lässt sich Lehmanns eigentümlich widerständiges Werk im Nazi-Deutschland durchaus als eine, wenn auch harmlose, Form des Protestes lesen.

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50. Todestag von Wilhelm Lehmann: Lesungen und Ausstellung

Eckernförde Heute jährt sich der Todestag von Wilhelm Lehmann (1882-1968) zum 50. Mal. Dieses Datum nimmt die Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft zum Anlass, den Dichter mit einer Jubiläumsveranstaltung zu würdigen. Unter dem Titel „Klassiker des Eigensinns: Eckernfördes Überläufer zur Natur“ lädt die Gesellschaft am Sonnabendnachmittag (15 bis 18 Uhr) in den Ratssaal ein. Stephan Wackwitz, Lehmann-Preisträger 2016, hält den Festvortrag „Klassiker des Eigensinns“.

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