Wilhelm-Lehmann-Tage 2016

Freitag, 20.05.2016

Vor Beginn der Mitgliederversammlung wurde ein von Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs der Eckernförder Jungmannschule produzierter Film mit Interviews und Zeitzeugnissen ehemaliger Schüler und Zeitgenossen Lehmanns gezeigt, der atmosphärisch durch Rezitationen von Lehmann-Gedichten und Kamerafahrten durch Lehmann-Landschaften abgerundet wurde.

Abendveranstaltung

Der Preisträger Stephan Wackwitz las aus "Die Bilder meiner Mutter" und sprach über die Rolle der Mode im Blick auf das Frauenbild in der sich wandelnden Gesellschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Samstag, 21.05.2016

Das Podiumsgespräch mit Uwe Pörksen und Uwe Herms, moderiert von Wolfgang Menzel, zeigte die Unterschiedlichkeit der beiden "Überläufer"-Romane von Siegfried Lenz und Wilhelm Lehmann auf.

Bericht im SHZ

Der Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis 2016

geht an den 1952 geborenen Schriftsteller Stephan Wackwitz für seinen essayistischen Prosaband "Die Bilder meiner Mutter" (Frankfurt am Main: S. Fischer, 2015). Die Jury lobt das autobiographische Projekt, das in einer Reihe insgesamt bemerkenswerter essayistischer Arbeiten des Autors stehe. Es porträtiere über die Darstellung des Lebenslaufes der Mutter die Entwicklung einer ganzen Generation von Frauen in der Nachkriegszeit. In einer klaren, pathosfreien Sprache, die Dokumentation und Reflexion verbinde, beschreibe Wackwitz eindrücklich, wie diese Generation historisch und künstlerisch geprägt wurde – und selber prägend werden konnte.
Die Laudatio hielt Lothar Müller. 
Sie soll zeitnah zusammen mit der Dankesrede des Preisträgers überregional veröffentlicht werden.

Bericht der Eckernförder Zeitung