2012

Das Hörbuch „Der Provinzlärm“

ist erschienen, gelesen von Hanns Zischler mit einem ausführlichen Begleitbuch von Peter Nicolaisen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft,

mit großer Freude möchte ich Ihnen mitteilen, dass das lang erwartete und seit längerem angekündigte Hörbuch „Der Provinzlärm“ von Wilhelm Lehmann, gelesen von Hanns Zischler, nun im Alpheus Verlag Berlin erschienen ist. Peter Nicolaisen hat der MP3-CD ein ausführliches Begleitbuch hinzugefügt, in dem eine ganze Reihe neuerer Erkenntnisse und Entdeckungen zu finden sind, u.a. zur Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte des Romans und über den Zusammenhang von Lehmanns Wirken an der Schule und der Romanhandlung. Verschiedene Deutungen, sowie Anmerkungen zur literaturgeschichtlichen Stellung des Romans und vieles mehr, machen dieses Begleitbuch geradezu zu einer Fundgrube für Lehmann-Interessierte.

Wer Hanns Zischlers Lesung hört, wird erleben, wie der Roman sich noch einmal ganz neu erschließt und manche Seiten sichtbar werden lässt, über die man früher hinweggelesen hatte.

Um die Lehmann-Gesellschaft zu unterstützen, haben Hanns Zischler und Peter Nicolaisen beschlossen, jedem von jetzt an neu gewonnenen Mitglied das Hörbuch zum Eintritt zu schenken.

Ihr Knut Kammholz

Der Spiegel schreibt zu Hanns Zischlers Hörbuch (2/2013 S-.109):

Die Leiden der Lehrer
Mit einer Neuerscheinung erinnert der Berliner Alpheus Verlag an den beinahe vergessenen Wilhelm Lehmann (1882 bis 1968): Ein großes Prosawerk des Schriftstellers, der als Lyriker von Gottfried Benn, als Erzähler von Alfred Döblin und Hermann Hesse bewundert wurde, liegt nun als MP3CD vor, begleitet von einem schön gestalteten kleinen Buch, das Kritiken und Lebenszeugnisse versammelt.
„Der Provinzlärm“, gelesen von Hanns Zischler, überrascht mit einer eigensinnigen Verbindung aus melodischer Sprachkraft und analytischer Ironie sowie einem überraschenden Thema: Lehmanns Schulgeschichte aus der Zeit zwischen den Weltkriegen lässt nicht die Leiden deutscher Pennäler wiederauferstehen, sondern das Unbehagen einzelner Lehrer an der Provinz. Woran man die erkennen kann? Zum Beispiel an der Bereitwilligkeit der allermeisten, „sich schnell mit allen Erscheinungen zwischen dem Himmel und der Erde zu duzen“. [...]